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reha Kompetenzzentrum Franziska-Puricelli-Straße 3 55543 Bad Kreuznach
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Psychologisch-medizinische Forschung

 

1. Evaluation eines systematischen Screenings auf psychische und psychosomatische Störungen und einer speziellen zusätzlichen Gruppentherapie für Patienten in der medizinischen Rehabilitation

 

Über die Geschäftsstelle des reha Kompetenzzentrums wurde das Projekt „Evaluation eines systematischen Screenings auf psychische und psychosomatische Störungen und einer speziellen zusätzlichen Gruppentherapie für Patienten in der medizinischen Rehabilitation" als Förderung bei der DRV Rheinland-Pfalz beantragt.

In diesem ersten interdisziplinären Projekt wird ein Screening auf psychische und psychosomatische Auffälligkeiten an Patienten in kardiologischer und orthopädischer Rehabilitation durchgeführt. Danach findet eine diagnostische Absicherung der psychischen oder psychosomatischen Auffälligkeiten mithilfe des SKID-I statt. Anhand der Ergebnisse werden kontrolliert eine Interventionsgruppe und eine Kontrollgruppe gebildet. Die Interventionsgruppe erhält eine gezielte Intervention in Bezug auf die Behandlung psychischer oder psychosomatischer Komorbiditäten. Die Kontrollgruppe wird hinsichtlich der psychischen oder psychosomatischen Auffälligkeiten im Rahmen der standardmäßigen klinikinternen Behandlungsmöglichkeiten behandelt. Die erwarteten Effekte auf optimierte Rehaergebnisse (Reduktion von AU-Tagen, höheres Beibehalten des Arbeitsplatzes, Senkung von direkten medizinischen Kosten nach der Reha) wird über Patientenselbstauskunft erhoben. Der Behandlungserfolg (Reduktion der psychischen und psychosomatischen Symptomatik) wird über einschlägige Fragebögen ermittelt. Nach 6 und 12 Monaten wird eine katamnestische Befragung zur Erfassung des langfristigen Rehabilitationsergebnisses durchgeführt. Mit der Studie soll überprüft werden, ob eine systematische vorliegender komorbider psychischer und psychosomatischer Auffälligkeiten zu einer Verbesserung des Ergebnisses in kardiologischer und orthopädischer Rehabilitation führt. Des Weiteren wird durch eine Nachbefragung (nach 6 und 12 Monaten) der stabile Effekt dokumentiert und Daten zur Verbesserung der Versorgungspraxis veröffentlicht (Reduktion von AU-Tagen, höheres Beibehalten des Arbeitsplatzes, Senkung von direkten medizinischen Kosten nach der Reha).

Das Projekt startete am 01.08.2007 und wird voraussichtlich Ende 2009 beendet.

 

2. Kognitive Defizite in der medizinischen Rehabilitation

 

Ein neues Forschungsprojekt „Kognitive Defizite in der medizinischen Rehabilitation" wird derzeit initiiert und soll ab 2010 in den beteiligten Kliniken des reha Kompetenzzentrums durchgeführt werden. Mit der Studie soll überprüft werden, ob eine zusätzliche Behandlung kognitiver Defizite bei betroffenen Patienten den Rehabilitationserfolg verbessern kann und langfristig positive Therapieeffekte erzielt werden können.

 

3. Fallbegleitung der Stufenweisen Wiedereingliederung

 

Aktuell wird eine Studie der Sozialarbeiter der Kliniken des reha Kompetenzzentrums durchgeführt. Hierbei findet eine Fallbegleitung der in der Klinik initiierten Stufenweisen Wiedereingliederung statt. Die Auswertung der Daten erfolgt durch die Geschäftsstelle des reha Kompetenzzentrums. Nach Abschluss der Studie werden die Ergebnisse präsentiert.